Sati-Yoga

  • Als "Sati-Yoga" (Sati ist in diesem Falle Pali und bedeutet "Achtsamkeit") bezeichne ich die Übungsform des von mir unterrichteten Hatha-Yogas, bei der ich gezielt den Fokus auf das Vergegenwärtigen des momentanen Augenblicks und somit auf das was "jetzt wirklich ist" lege. Ich begleite in Sati-Yogastunden den Übenden und unterstütze ihn/sie durch den Wechsel von gezielt achtsamkeitsbezogenen Ansagen, Stille und Raum zum Spüren und Beobachten. Der Atem als Anker im "Hier und Jetzt" spielt hierbei eine mindestens so große Rolle wie die Meditation in der Asana als auch in der Bewegung (z.B. Sonnengruß, Übergänge).
  • Sati Yoga Workshops und Retreats setzten sich zusammen aus formeller Achtsamkeitspraxis                          (z.B. Sitzmeditation, Gehmeditation), aus den oben beschriebenen Hatha-Yoga Stunden, verschiedenen "Achtsamkeitsübungen" die zum größten Teil auch in den Alltag übertragen werden können und aus möglichst "ganzheitlich praktizierter Stille".
  • Sati-Yoga nutzt achtsames Hatha Yoga um Raja Yoga (Beherrschung des Geistes) zu erreichen. So wie es in der Hatha Yoga Pradipika schon benannt wird. Neben Patanjalis, im Yoga Sutra beschrieben Befreiungsweg des Raja Yoga bezieht sich Sati Yoga aber hauptsächlich auf den Buddha-Dharma. Hier speziell auf die Prinzipien der Achtsamkeitspraxis, wie sie u.a. im Rahmen von Vipassana und Zen beschrieben und geübt werden.

  • Bei einem Einführungs-Workshop und zu Beginn eines mehrtägigen Sati Yoga Retreats findet somit auch ein theoretische Einführung in Patanjalis Ashtanga Yoga und einigen Grundbegriffen des Buddha Dharma statt. Der Schwerpunkt ist jedoch die Praxis der Achtsamkeit als Befreiungsweg in unterschiedlichen Facetten, u.a. in der individuellen Praxis von Hatha Yoga.